Subproject A5

Analysis of the spontaneous and induced immune response against tumors of the gastrointestinal tract

Prof.Dr.rer.nat. Thomas Blankenstein

Project leader of the subproject A5 - SFB633.

Charité - Universitätsmedizin Berlin

CBF: Campus Benjamin Franklin

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Hindenburgdamm 30

12200 Berlin

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Institut für Immunologie

t: +49 30 8445 3639

f: +49 30 8445 4613

Dr. Gerald Willimsky

Portrait Gerard Wilimksy

Project leader of the subproject A5 - SFB633.

Charité - Universitätsmedizin Berlin

CBF: Campus Benjamin Franklin

CC 14: Tumor Medicine

Institut für Immunologie

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Hindenburgdamm 30

12200 Berlin

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f: +49 30 8445 4613

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Das Ziel des Projektes ist es, die spontane und induzierte Immunantwort gegen primäre Tumoren mit besonderer Berücksichtigung von Kolonkarzinomen zu analysieren. Wir haben ein Tumormodell entwickelt, welches die spontane Tumorentwicklung im Menschen widerspiegelt. D.h., diese Mäuse entwickeln nach variabler und in der Regel sehr langer Latenzzeit (bis zu 2 Jahren) spontan Tumore, die von einzelnen Zellen ausgehen und ein tumorspezifisches Abstoßungsantigen (SV40 large T-Antigen; Tag) ausprägen. Wir wissen, dass die Mäuse lebenslang tumorfrei bleiben, wenn sie rechtzeitig immunisiert wurden; in naiven Tieren entsteht - in jeweils unterschiedlichen Organen - in den meisten Fällen ein einzelner makroskopisch nachweisbarer Tumor. Diese Tumore wachsen progredient und induzieren eine Immunantwort. So können einige Zeit vor einer sichtbaren Tumorentwicklung im Serum dieser LoxP-Tag-transgenen Mäuse Antikörper gegen Tag nachgewiesen werden. Eine Analyse der CD8+-T-Zellen tumortragender Mäuse mit Hilfe Tag-spezifischer Tetramere zeigte, das in diesen Mäusen Tag-spezifische CD8+-T-Zellen expandieren, die dennoch nicht in der Lage sind, die Progression des spontanen Tumors zu unterbinden. Wir konnten nachweisen, dass die Tag-spezifischen CD8+-T-Zellen im primären Wirt anergisch werden, während tumortragende Mäuse gleichzeitig hohe TGF-β1 Spiegel in ihrem Serum aufweisen. Die entstehenden Tumoren sind sehr immunogen und werden in Wildtyp-Mäusen effizient abgestoßen. Tumore können in den LoxP-Tag-Mäusen nicht nur sporadisch entstehen sondern auch durch Cre-vermittelte Deletion eines Attenuators induziert werden, diese Methodik ist bereits für Tumoren in der Leber und Lunge etabliert. Mit Hilfe Cre-transgener Mäuse, bei denen ein Tamoxifen-abhängiges Cre unter der Kontrolle des Villin-Promotors exprimiert wird, sowie Cre-produzierender E.coli -Stämme, die den gastrointestinalen Trakt besiedeln, werden wir Tag aktivieren und Tumoren spezifisch im gastrointestinalen Trakt induzieren. Hierbei soll auch die kooperative Wirkung des K-ras-Onkogens, das - wie auch das Tag-Onkogen - konditional gewebsspezifisch aktiviert werden kann, zum Tragen kommen. Die Immunantwort gegen solcherart induzierte Tumoren wird hinsichtlich Tag-spezifischer Antikörperproduktion und CTL-Aktivität sowie Mechanismen der Immunsuppression analysiert und mit den Ergebnissen aus dem sporadischen Tumormodell verglichen.

 

Secretariat

Birgit Röders

Birgit Roeders

Charité - Universitätsmedizin Berlin

CBF: Campus Benjamin Franklin

CC 10: Gastrointestinal, Renal and Metabolic Diseases

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Hindenburgdamm 30

12200 Berlin

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Medizinische Klinik I, Room U535

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