Teilprojekt A12

Mesenteriales Fettgewebe - regulierende Funktion in der intestinalen Entzündung.

PD Dr.med. Britta Siegmund

Wissenschaftliches Sekretariat des SFB633

Charité - Universitätsmedizin Berlin

CBF: Campus Benjamin Franklin

CC 10: Magen-, Darm-, Nieren- und Stoffwechselmedizin

Postadresse:

Hindenburgdamm 30

12200 Berlin

t: +49 30 8445 4039

f: +49 30 8445 4481

Ein phänotypisches Charakteristikum des Morbus Crohn ist das so genannte "creeping fat", d. h. das mesenteriale Fettgewebe hypertrophiert und umzieht die entzündeten Darmabschnitte. Basierend auf eigenen Vorarbeiten, die das mesenteriale Fettgewebe als Teil des angeborenen Immunsystems identifizieren, soll mit diesem Teilprojekt in experimentellen Modellen der Kolitis in der Maus zunächst die Translokation von Bakterien und mukosalen Antigenen in das mesenteriale Fettgewebe charakterisiert werden. Darauf aufbauend wird die Antigenpräsentation im Fettgewebe, die Migration von antigen-spezifischen T-Zellen und Effektorzellen, und die Regulation der Entzündung durch Adipokine in vivo untersucht, unter Einsatz antigen-spezifischer genetischer Systeme. Charakterisierende Untersuchungen an humanem mesenterialen Fettgewebe aus Patienten mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis und Kontrollprobanden sollen die Bedeutung der erhaltenen Befunde für das Verständnis der Rolle des Fettgewebes bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen des Menschen klären.

 

Kontakt

Bitte wenden Sie sich an Frau
Birgit Röders
t: +49 30 8445 2820

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