Teilprojekt B9

Morbus Whipple - Untersuchungen zur Wechselwirkung von T-Zellen und Antigen-präsentierenden Zellen.

Prof.Dr.Dr. Thomas Schneider

Leiter der Teilprojekte B9 und B12 des SFB633

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Dr. Verena Moos

Leiterin des Teilprojektes B9 des SFB633

Charité - Universitätsmedizin Berlin

CBF: Campus Benjamin Franklin

CC 13: Innere Medizin mit Gastroenterologie und Nephrologie

Medizinische Klinik I

Postadresse:

Hindenburgdamm 30

12203 Berlin

t: +49 30 8445 2665

f: +49 30 8445 2903

Der M. Whipple wird durch chronisch systemische Infektion mit Tropheryma (T.) whipplei verursacht. Der Erreger kommt ubiquitär in der Umwelt vor und verursacht selbst-limitierende akute Infektionen und asymptomatische Besiedelung in gesunden Kontrollen.
Unsere Arbeiten konnten die prädisponierenden Wirtsfaktoren für den M. Whipple eingegrenzen. Der Verlauf der Erkrankung wird nicht vom Erregerstamm, aber durch eine MHC/HLA-Assoziation der Patienten beeinflusst. Generell herrscht bei M. Whipple Patienten ein anti-inflammatorisches Milieu in der intestinalen Mukosa: Das Zytokinmuster, eine verminderte Anzahl an Lymphozyten und eine geringe Immunglobulinproduktion sprechen gegen eine Entzündung. Aber auch regulatorische T-Zellen (Treg) und die alternative Aktivierung von Makrophagen scheinen für die Pathogenese des M. Whipple wichtig.
Mit dem Ziel die Defizienz Antigen-präsentierender Zellen genauer zu definieren, werden wir Expressions- und funktionelle Analysen mit infizierbaren Makrophagen durchführen. Auf T-Zellebene interessiert uns die Spezifität der CTL, die Möglichkeiten der Aktivierung T. whipplei-spezifischer CD4+ T-Zellen, sowie die Bedeutung der T-Zellrekonstitution bei der Entstehung des IRIS im Rahmen der Therapie des M. Whipple.

Kontakt

Bitte wenden Sie sich an Frau
Birgit Röders
t: +49 30 8445 2820

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