Pathophysiologie des Morbus Whipple

Refentin: Dr. Verena Moos

Im Rahmen der Vorlesung wird das klinische Bild und die Pathogenese des Morbus Whipple beschrieben. Der Morbus Whipple ist eine systemische chronische Infektion mit Tropheryma whipplei, die durch eine Prädisposition der Patienten ermöglicht wird und unbehandelt tödlich verläuft. Unser Wissen über die immunologischen Wirtsfaktoren, die eine Etablierung der Infektion mit T. whipplei ermöglichen ist erst in den letzten Jahren verbessert worden. T. whipplei kommt ubiquitär in der Umwelt vor und im Normalfall wird die Infektion durch eine effektive zelluläre und humorale Immunreaktion gegen den Erreger abgewehrt, aber bei Patienten führen unzureichende T-Zell Funktionen und Makrophagenaktivierung zur Persistenz.