Workshop: Zeit- und Projektplanung für Promotionsvorhaben

Referentinnen: Stefanie Marggraf & Sänne Römer


Ein realistischer Zeit- und Projektplan für das eigene Promotionsvorhaben kann erheblich dazu beitragen, die Motivation beizubehalten, gar mit Spaß zu promovieren – und die allfälligen Sinn- und Relevanzkrisen als integralen, aber nicht allzu bedrohlichen Bestandteil der Promotion wahrzunehmen. Zunächst kann ein solcher Plan helfen, das eigene Vorhaben nochmals sehr kritisch daraufhin zu überprüfen, ob es sich in dem geplanten Zeitraum tatsächlich realisieren lässt. So startet eine erhebliche Anzahl von Promotionsvorhaben mit einem Forschungsdesign, das überdimensioniert und kaum zu operationalisieren ist; damit sind Frust und Selbstzweifel zumeist vorprogrammiert. Von zentraler Bedeutung ist zudem, die eigenen Zeitressourcen und Arbeitskapazitäten realistisch einzuschätzen. Durch über­ambitionierte Zeitplanung kommt häufig nicht nur die eigene Freizeit deutlich zu kurz, auch ein längerfristig effektives Arbeiten wird so erschwert und zudem nicht eben selten das Gefühl hervorgerufen, zuwenig geschafft zu haben. Die eigene Arbeit, die Forschungs­fortschritte zu sehen und anzuerkennen, sich Pausen zu gönnen und diese auch genießen zu können, auch dazu kann ein Arbeits- und Zeitplan beitragen.
In dem zweitägigen Workshop werden zunächst bei einem vierstündigen Auftakttermin gemeinsam Möglichkeiten der Zeit- und Projektplanung für Promotionsvorhaben in den Blick genommen, bevor in einem zweiten Treffen vier Wochen später die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, ihre bis dahin erarbeiteten Pläne vorzustellen und zu diesen ein Feedback zu erhalten.